Fremdsprachentag am „Goethe“

Fremdsprachentag am „Goethe“

„Kochen wie die Franzosen“, „Sport treiben wie die Schotten“ oder eine neue Sprache kennenlernen – auch in diesem Durchgang konnten die Siebtklässler am traditionellen Fremdsprachentag wieder aus einer breiten Palette auswählen, die unter der Leitung der Fremdsprachenkoordinatorin Astrid Bischof zusammengestellt wurde.

Klassenübergreifend entschieden sich viele Schülerinnen und Schüler dazu, die Sprachen Niederländisch und Spanisch in einem Schnupperkurs kennenzulernen. Dabei standen auch Traditionen, Gewohnheiten und Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landes im Vordergrund. Sportlich ging es im Fach Englisch zu, denn wie in den Jahren zuvor erfreuten sich die Highland Games wieder großer Beliebtheit. In Anlehnung an schottische Disziplinen wie „Tossing the Caber“ oder „The Scottish Hammer“ zeigten die Schülerinnen und Schüler viel Phantasie bei der Gestaltung ihrer Wettkämpfe, die leidenschaftlich in der Sporthalle ausgetragen wurden.  Etwas gemütlicher ließ es die Gruppe angehen, die sich eher aus der Sicht der Zuschauer mit britischen (Fußball, Rugby, Cricket) und amerikanischen (Football, Basketball, Baseball) Team-Ballsportarten beschäftigten. Dennoch war nach einem Überblick über Spielregeln und Kennenlernen der englischen Fachbegriffe auch ihre Kreativität gefragt. So entwarfen sie z.B. eigene Uniformen, untersuchten englische Fangesänge oder die gesellschaftliche Bedeutung des amerikanischen „Super Bowl“. Erstmals setzte sich eine Arbeitsgruppe in einem fächerübergreifenden Projekt mit der Kunst der amerikanischen Ureinwohner auseinander. So erstellten sie eigene Drucke, nachdem sie ausgewählte Motive auf Linoleumplatten geschnitten hatten und präsentierten sie am Ende des Vormittags in einer Ausstellung ihren Mitschülern. Auf jeden Fall gelohnt hat sich auch die kulinarische Entdeckungsreise in das Land der Feinschmecker, denn die Schülerinnen und Schüler, die sich für den Französisch-Kurs entschieden hatten, zauberten ein mehrgängiges Menü und erweiterten quasi nebenbei ihren Wortschatz.  

Kerstin Hannemann