Skulpturen-Workshop für Schüler mit Künstler aus Simbabwe

Skulpturen-Workshop für Schüler mit Künstler aus Simbabwe

IBBENBÜREN, 12.07.2018. „Der Hanbok, die traditionelle koreanische Tracht, hat sehr weite Ärmel, so dass die Frauen darin die Arme verschränken können“, erklärt Maya. Die Schülerin ist Fan von allem, was mit Korea zu tun hat. Das soll der Betrachter ihrem Kunstwerk aus Stein ansehen. Die Ausgestaltung der Arme der „Figur im Hanbok“, die die 19-Jährige aus dem großen Opal heraus gehämmert und geschmirgelt hat, steht deshalb im Fokus ihrer Arbeit.

Maya ist eine von 15 Jugendlichen der Q1 des Goethe-Gymnasiums, die in der letzten Woche vor den Sommerferien in einem Workshop Hand an afrikanische Opal-Steine legen dürfen. Gemeinsam mit Richard Mupumha, Bildhauer aus Simbabwe, sind sie auf dem Schulhof am Werk. Sie hämmern und schmirgeln, wachsen und brennen, freuen sich, wenn ihre Skulpturen so gelingen, wie sie es geplant haben, und ärgern sich respektive disponieren um, wenn das nicht der Fall ist.

Während ihre Lehrer Friederike Schneider und Michael Kosler das Geschehen im Hintergrund verfolgen, steht Kerstin Hemker den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

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Quelle: © https://www.kirchenkreis-tecklenburg.de Fotos und Text: Dietlind Ellerich, 12.07.2018