Organisiert hatte das Format eine elfköpfige AG aus der Q1. Sachkundig und versiert moderierte das Team bestehend aus Mia Oeinghaus, Jonah Luck und Milena Viße die Veranstaltung. Nach kurzen Vorstellungsrunden begann der „Fragenhagel“: Schnell wurde klar, dass die Jugendlichen wissen wollten, was die Kandidaten konkret für sie zu bieten haben. Themen wie Bildung, Klimaschutz, Jugend und Soziales dominierten die Diskussion.
Die Schülerinnen und Schüler hatten erwartet, dass „Fragen auf den Tisch kommen, die Jugendliche ab 16 direkt betreffen“ – und dass die Unterschiede zwischen den Kandidaten sichtbar werden. Ersteres gelang zweifellos, letzteres jedoch nur teilweise: „Die meisten Fragen wurden klar beantwortet, aber die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten traten nicht immer deutlich hervor – schlicht, weil die Kontroversität teilweise gering war“, fasste das Moderations-Team abschließend zusammen.
Das Fazit der AG fiel dennoch positiv aus: „Wir haben gemerkt, dass unsere Anliegen ernst genommen werden – und dass Kommunalpolitik eben auch uns direkt betrifft.“ Für viele der jugendlichen Erstwähler und Erstwählerinnen dürfte die Veranstaltung eine echte Entscheidungshilfe für den Wahlsonntag gewesen sein.
Die Veranstaltung am Goethe zeigte eindrucksvoll: Wer junge Menschen für Politik gewinnen will, muss ihnen eine Bühne geben – und zuhören.
Bild:
1. Oliver Otte, Jonah Luck, Mia Oeinghaus, Milena Viße, D. Marc Schrameyer
2. Die Bürgermeisterkandidaten auf dem Podium